BUCHINGER/ LÜTZNER FASTEN

Fasten für Gesunde bietet Zeit und Erholung für Körper, Geist und Seele. Durch den Verzicht auf feste Nahrung wird das Immunsystem gestärkt und der Körper regeneriert. Neue Kräfte werden mobilisiert, Gefühle und Gedanken werden klar und Glückshormone lassen ein neuartiges Wohlbefinden entstehen. Auch der Start einer erfolgreichen Ernährungsumstellung wird gerade nach Fastenkuren sehr leicht möglich.

Kranke Personen, die Medikamente nehmen und an Krankheiten, wie Bluthochdruck, Rheuma etc. leiden, können diese bessern, Medikamente reduzieren und manchmal auch ganz auskurieren. Diese Art wird als  „Heilfasten“ bezeichnet und benötigt das ärztliche Einverständnis und Begleitung.

Dr. Claudia Saller, 3743 Röschitz

Dr. Kerstin Fink, 1030 Wien

HEILFASTEN NACH OTTO BUCHINGER

Otto Buchinger, der 1920 die 1. Fastenklinik eröffnete, erfuhr durch eine Trinkkur Linderung seiner Gelenksschmerzen, welche durch Gelenkrheuma bedingt waren.

Möglicher Aufbau einer Fastenwoche nach Buchinger und Lützner:

Zunächst werden Entlastungstage mit vorwiegend basischer Ernährung durchgeführt.

 

4- 10 Fastentage, an welchen morgens ein Kräutertee getrunken wird, zu Mittag entweder ein Obst- und Gemüsesaft (entsaftet) oder eine Gemüsebrühe und abends eine Gemüsebrühe gelöffelt wird.

Wesentlich für den Erfolg der Fastenwoche ist eine gründliche Darmreinigung, welche mit Glaubersalz eingeleitet wird. In weiterer Folge wird dann ein Einlauf durchgeführt.

Ich zitiere den Arzt meines Vertrauens:

„Fasten ohne Einlauf, ist wie Sex ohne Orgasmus“

Im Anschluss an die Fastentage wird langsam wieder aufgebaut. Die Aufbautage beginnen mit dem obligatorischen Apfel, entweder roh oder in Form eines Bratapfels.